Sichere Hydranten – Löschwasserversorgung
in Hochhäusern und Liegenschaften

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Das Fachbuch „Sichere Hydranten-Löschwasserversorgung in Hochhäusern und Liegenschaften“ von Enrico Götsch, Prof.Dr.-Ing.habil. Günter Wozniak, Prof.Dr.-Ing. Karsten Kluth, Lutz Fichtner. Dipl.-Biologe Tim Pelzl und Branddirektion der Berufsfeuerwehr Frankfurt wendet sich an Ingenieure der technischen Gebäudeausrüstung, Prüfsachverständige für Löschwasserversorgung, Genehmigungsbehörden, Mitarbeiter im vorbeugenden Brandschutz und Verantwortliche im Einsatzdienst von großen Städten.
Es werden aktuelle Forschungsberichte zu Fragen rund um die Löschwasserversorgung mit Wandhydranten in Gebäuden und insbesondere in Hochhäusern in prägnanter und verständlicher Form dargestellt und die Auswirkung auf die unterschiedlichen technischen Anlagenkonzepten diskutiert. Durch den Aufbau des Fachbuches insbesondere der konsequenten Nutzung der Anhänge kann sich der Leser schnell eine eigene Meinung über die in den unterschiedlichen Gremien zum Teil kontrovers geführten Diskussionen zu einzelnen Fragestellungen bilden. Somit trägt das Fachbuch zu einer Versachlichung der Diskussion bei.
Insbesondere für Feuerwehren sowohl für Mitarbeiter des vorbeugenden Brandschutzes als auch für Verantwortliche für den Einsatzdienst, Gebäudebetreiber und Planer der technischen Gebäudeausrüstung stellt dieses Fachbuch eine gute theoretische Grundlage für die Beschäftigung mit der Frage der Löschwasserversorgung insbesondere in Hochhäusern dar. Sie sollte genutzt werden, da Einsatzerfahrungen mit modernen Wandhydranten Anlagen in Hochhäusern bei Bränden kaum gesammelt werden können. Aufgrund der guten brandschutztechnischen Infrastruktur in Hochhäusern kommt es glücklicherweise in Deutschland nur selten in diesen Gebäuden zu größeren Bränden. Umso wichtiger ist die theoretische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen technischen Anlagenkonzepten und ihrer hydraulischen Leistungsfähigkeit, um Überraschungen bis hin zu Gefährdungen von Einsatzkräften bei Bränden zu vermeiden. Das Rüstzeug hierzu bietet das vorliegende Fachbuch.

Dipl.-Ing. Werner Thon
Leitender Branddirektor der Berufsfeuerwehr Hamburg, a.D.
und ehemaliger Vorsitzender des AGBF
Chemnitz, den 23.10.2014

Für praktische Anwender, wie Ingenieure, Prüfer, Gutachter, Genehmigungsbehörden und im leitenden Dienst der Feuerwehr Tätige, werden in einem Leitfaden technische Anforderungen an die Hydranten-Löschwasserversorgung abgebildet, die wesentlich zur Erhöhung der Funktionssicherheit der Anlagen und zur Sicherheit der bedienenden Person beitragen. Anforderungen für Hydrantenanlagen zur Brandbekämpfung innerhalb eines Gebäudes werden mit Blick auf NFPA, FM Global, Europa-Normen, DIN-Standards und teilweise auf gesetzliche Regelungen international differenziert aufgeführt und einander gegenübergestellt. Eingeschlossen sind übliche Verfahren zur Druckreduzierung in Löschanlagen. Die Erkenntnisse zur technischen Anwendung der Löschwasserversorgung werden aus den fachübergreifenden Forschungsergebnissen unter Beteiligung von Universitäten, Behörden, leitenden Feuerwehren, Feuerwehrausbildungszentren, Berufsgenossenschaften und der Industrie in verständlicher Form abgeleitet.

Ministerialrat a. D. Gerd Gröger
Vorsitzender (bis 2011) der Fachkommission der staatlichen Bauaufsicht,
Projektgruppe Muster-Hochhaus-Richtlinie Deutschland
Chemnitz, den 06.05.2014

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Impressum

Herausgeber: Page Pro Media GmbH – Chemnitz
Umbruch, Satz, ePaper: Carsten Mayer
Seiten: Hauptteil 209 Seiten, Anhang 156 Seiten
Erscheinung: 7. Oktober 2013
Lektorat: Dr. Holger de Vries, Sandra Groos, Irina Sehling
Einbandgestaltung: Carsten Ruck
Übersetzungen:
– Deutsch-Englisch: A.C.T. Fachübersetzungen GmbH
– Deutsch-Französisch: A.C.T. Fachübersetzungen GmbH
– Englisch-Spanisch: CDNT, S.L., Spanien
Verkaufspreis:
– gebundene Ausgabe: 205,61 Euro **
– ePaper (PDF*): 193,28 Euro**
– iBook (Apple): 193,28 Euro**

___
* interaktives PDF mit Querverweisen, Stichwortverzeichnis, Rücksprungfunktion etc. ** zzgl. MwSt
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ISBN

gedruckte Ausgabe
– ISBN deutsch: 978-3-000-43518-8
– ISBN englisch: 978-3-00-043948-3
ePaper
– ISBN deutsch: 978-3-000-43519-5
– ISBN englisch: 978-3-00-043951-3
– ISBN französisch: 978-3-00-043952-0
– ISBN spanisch: 978-3-00-043953-7
eBook (Apple, Google)
– ISBN deutsch: 978-3-00-044271-1
– ISBN englisch: 978-3-00-044270-4
– ISBN französisch: 978-3-00-043949-0
– ISBN spanisch: 978-3-00-043950-6

Abstract

Für praktische Anwender, wie Ingenieure, Prüfer, Gutachter, Genehmigungsbehörden und im leitenden Dienst der Feuerwehr Tätige, werden in einem Leitfaden technische Anforderungen an die Hydranten-Löschwasserversorgung abgebildet, die wesentlich zur Erhöhung der Funktionssicherheit der Anlagen und zur Sicherheit der bedienenden Person beitragen. Anforderungen für Hydrantenanlagen zur Brandbekämpfung innerhalb eines Gebäudes werden mit Blick auf NFPA, FM Global, Europa-Normen, DIN-Standards und teilweise auf gesetzliche Regelungen international differenziert aufgeführt und einander gegenübergestellt. Eingeschlossen sind übliche Verfahren zur Druckreduzierung in Löschanlagen. Die Erkenntnisse zur technischen Anwendung der Löschwasserversorgung werden aus den fachübergreifenden Forschungsergebnissen unter Beteiligung von Universitäten, Behörden, leitenden Feuerwehren, Feuerwehrausbildungszentren, Berufsgenossenschaften und der Industrie in verständlicher Form abgeleitet. Neben dem gewählten System der Löschwasserversorgung wirken sich auch moderne Einsatztaktiken der Innenraumbrandbekämpfung unmittelbar auf erfasste Grenzwerte aus. Durch das Fachgebiet Strömungsmechanik werden erstmalig in Verbindung mit fest installierten Löschwasserpumpen im Gebäude die realen Kräfte am Strahlrohr in Abhängigkeit von Volumenstrom, Druck, Sprühbild und angewandtem Verfahren zur Druckreduzierung erfasst. Ein Materialprüfinstitut ermittelt und beurteilt die Auswirkung von Expansionswasser durch Brandeinwirkung auf ungeschützte nasse Löschleitungen. Arbeitswissenschaftlich werden durch elektromyographische Messungen an Personengruppen aus Laien und Einsatzkräften der Feuerwehr sowie durch deren subjektives Urteil die Krafteinwirkungen am Strahlrohr evaluiert. Eine arbeitsmedizinische und arbeitsphysiologische Auswertung ermöglicht die Definition von bautechnisch einzuhaltenden Grenzwerten für den Fließdruck bei unterschiedlichen Volumenströmen am Wandhydranten. Gleichfalls werden diese Grenzwerte durch die von den Probandengruppen vorgenommenen subjektiven Beurteilungen bewertet. Unter Berücksichtigung vorstehender Grenzwerte und der Gleichzeitigkeit von Brandereignissen werden bautechnische Anforderungen an generelle Verfahren zur Löschwasserversorgung und deren Druckregelung aufgeführt. Neben sicherheitstechnischen Anforderungen werden zudem allgemeine Standpunkte zur Löschwasserversorgung durch Kaskadenschaltung von Pumpen, Stauscheiben, Druckminderer, Druckregelarmaturen, Bypassregelung und erstmalig Drehzahlregelung mit Frequenzumrichter abgebildet und bewertet. Abschließend werden basierend auf europäischem und nationalem Betriebssicherheits- und Arbeitsrecht Anforderungen dargestellt, die vom Gebäudebetreiber und dessen Erfüllungsgehilfen zur Sicherheit der Feuerwehr und zum Schutz des Gebäudes zu berücksichtigen sind.

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Presse

Pressemitteilung vom 28.10.2013

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Vorwort

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

Enrico-Goetzschin Ihren Händen halten Sie einen umfassenden interdisziplinären Forschungsbericht zur sicheren Hydranten-Löschwasserversorgung in Hochhäusern und größeren Liegenschaften.
Lassen Sie mich das Vorwort dieses Berichtes zunächst für einen kurzen Rückblick nutzen, wobei ich auch den Entstehenshintergrund der Publikation grob skizzieren möchte.
Die GEP IndustrieSysteme ist das in Deutschland technologisch führende Unternehmen in der Betriebs- und Löschwasserversorgung. Als erfahrener Spezialist konzentrieren wir uns auf praxistaugliche Kompaktanlagen und innovative Produktlösungen für Großobjekte, öffentliche wie militärische Liegenschaften, für Krankenhäuser, Versammlungsstätten und Hochhäuser.
Neben der Arbeit in der Praxis engagiert sich die GEP-Unternehmensgruppe bereits seit 1992 in der Forschung. Unsere Ergebnisse aus nunmehr über zwei Jahrzehnten Forschungsarbeit fließen in die Produktentwicklung ein und sind Inhalt zahlreicher in unserem Haus erstellter Publikationen.
Im Rahmen der Forschungsarbeit war es uns indes auch stets ein Anliegen, unsere Ergebnisse zur sicheren Löschwasserversorgung in die entsprechenden normativen Regularien einfließen zu lassen. Hierzu arbeiteten wir von 1998 bis 2012 in verschiedensten nationalen Normgremien mit.
Ein Ergebnis dieser Forschungsarbeit ist der Ihnen vorliegende Bericht. Erstmals ist es dabei gelungen, die unterschiedlichen Themengebiete in einer breit angelegten Publikation nicht nur physisch, sondern auch inhaltlich zu vereinen.
Die hier getätigte Grundlagenforschung erhöht die Sicherheit der Einsatzkräfte der Feuerwehr und den Schutz der Gebäude in entscheidendem Maße. In diesem Forschungsbericht werden erstmals international angewandte Verfahren zur Löschwasserversorgung innerhalb von Gebäuden erfasst und bewertet.
Basierend auf den wissenschaftlichen Ergebnissen werden Schlussfolgerungen gezogen und Empfehlungen unterbreitet, welche die sichere Hydranten-Löschwasserversorgung in Hochhäusern und größeren Liegenschaften weiter verbessern.
Mein herzlicher Dank gilt allen an diesem einzigartigen Projekt Beteiligten.

Enrico Götsch
geschäftsführender Gesellschafter
GEP IndustrieSysteme, Deutschland

+Interdisziplinäre Forschungsbereiche und ihre Aufgabenfelder

Interdisziplinäre Forschungsbereiche und ihre Aufgabenfelder

GEP IndustrieSysteme GmbH

  • Projektleitung
  • internationale Recherche allgemeiner Grundlagen
  • Verfahrensanalyse
  • Bereitstellung Prüfstand und Anlagentechnik
  • Bereitstellung brandschutztechnischer Zertifizierungsergebnisse
  • der Prüfgesellschaften TÜV und DEKRA für drehzahlgesteuerte Löschanlagen
  • Bereitstellung Forschungsergebnisse zu Expansionswasser
  • in nassen Löschwasserleitungen
  • Bereitstellung Forschungsergebnisse zur Löschwasserversorgung
  • und Druckreduzierung
  • Schriftleitung, redaktionelle Bearbeitung
  • grafische Gestaltung

Technische Universität Chemnitz – Professur Strömungsmechanik

  • Messwertermittlung der Haltekräfte am Strahlrohr
  • Messwertermittlung statischer und dynamischer Drücke am Strahlrohr
  • bei den gängigen technischen Maßnahmen zur Löschwasserversorgung
  • und Druckreduzierung
  • Erfassung einer Referenzmessung
  • physikalische Bewertung der Messergebnisse

Universität Siegen – Professur Arbeitswissenschaft/Ergonomie

  • arbeitswissenschaftliche Bewertung der strömungstechnischen
  • Messergebnisse
  • arbeitswissenschaftliche Erfassung der Haltekräfte am Strahlrohr
  • arbeitswissenschaftliche Grenzwerterfassung für die Haltekräfte
  • am Strahlrohr beim Einsatz in Gebäuden
  • arbeitswissenschaftliche Beurteilung von technischen Maßnahmen
  • zur Löschwasserversorgung und Druckreduzierung

Landesfeuerwehrschule Sachsen

  • Erfassung der subjektiven Beurteilung von Fließdrücken am Strahlrohr
  • durch praktischen Versuch
  • brandschutztechnische Beurteilung von technischen Maßnahmen
  • zur Löschwasserversorgung und Druckreduzierung
  • sicherheitstechnische Bewertung und Empfehlung von technischen Maßnahmen zur Löschwasserversorgung und Druckreduzierung für Gebäudebetreiber und ihre Erfüllungsgehilfen wie Architekten und Prüfsachverständige
  • Bereitstellung Prüffeld und Technik für Feldversuche zur subjektiven
  • Beurteilung

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

  • arbeitsschutzrechtliche und betriebssicherheitstechnische Bewertung
  • der wissenschaftlichen Erkenntnisse
  • Ableitung von Anforderungen, basierend auf europäischem und
  • nationalem Betriebssicherheits- und Arbeitsrecht, die vom
  • Gebäudebetreiber und dessen Erfüllungsgehilfen zur Sicherheit der
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr und zum Schutz des Gebäudes zu erfüllen sind

Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. – Branddirektion der Berufsfeuerwehr

  • brandschutztechnische Beurteilung von technischen Maßnahmen
  • zur Löschwasserversorgung und Druckreduzierung
  • sicherheitstechnische Bewertung und Empfehlung von technischen
  • Maßnahmen zur Löschwasserversorgung und Druckreduzierung
  • für Gebäudebetreiber und ihre Erfüllungsgehilfen wie Architekten
  • und Prüfsachverständige
+Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Hauptteil
01 Allgemeine Grundlagen
02 Hydraulische Messwertermittlung und Berechnungen
03 Experimentelle Untersuchung der Auswirkungen von Expansionswasser durch Flammeneinwirkung auf nasse Löschwasserleitungen
04 Subjektive Beurteilung der Fließdrücke am Strahlrohr durch praktischen Versuch
05 Arbeitswissenschaftliche Bewertung der Haltekräfte am Strahlrohr
06 Arbeitsschutzrechtliche Beurteilung technischer Maßnahmen zur Löschwasserversorgung und Druckreduzierung
07 Analyse und Beurteilung technischer Maßnahmen zur Druckreduzierung
08 Schlussbemerkung und abschließende Zusammenfassung des interdisziplinären Forschungsberichtes
Wissenschaftlicher Anhang
A01 FM Global-Zertifikat für Druckregelarmatur mit Piloten, Hersteller Tyco
A02 Messergebnisse Druck und Volumenstrom
A03 Messwertermittlung statische Kräfte am Strahlrohr bei Löschangriff
A04 Arbeitswissenschaftliche Bewertung der Messergebnisse
A05 Sicherheitstechnische Beurteilung technischer Maßnahmen zur Druckreduzierung
A06 Arbeitswissenschaftliche Bestimmung der Körperpositionen im Löscheinsatz für Rechtshänder
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Das Fachbuch „Sichere Hydranten-Löschwasserversorgung in Hochhäusern und Liegenschaften“ von Enrico Götsch, Prof.Dr.-Ing.habil. Günter Wozniak, Prof.Dr.-Ing. Karsten Kluth, Lutz Fichtner. Dipl.-Biologe Tim Pelzl und Branddirektion der Berufsfeuerwehr Frankfurt wendet sich an Ingenieure der technischen Gebäudeausrüstung, Prüfsachverständige für Löschwasserversorgung, Genehmigungsbehörden, Mitarbeiter im vorbeugenden Brandschutz und Verantwortliche im Einsatzdienst von großen Städten.
Es werden aktuelle Forschungsberichte zu Fragen rund um die Löschwasserversorgung mit Wandhydranten in Gebäuden und insbesondere in Hochhäusern in prägnanter und verständlicher Form dargestellt und die Auswirkung auf die unterschiedlichen technischen Anlagenkonzepten diskutiert. Durch den Aufbau des Fachbuches insbesondere der konsequenten Nutzung der Anhänge kann sich der Leser schnell eine eigene Meinung über die in den unterschiedlichen Gremien zum Teil kontrovers geführten Diskussionen zu einzelnen Fragestellungen bilden. Somit trägt das Fachbuch zu einer Versachlichung der Diskussion bei.
Insbesondere für Feuerwehren sowohl für Mitarbeiter des vorbeugenden Brandschutzes als auch für Verantwortliche für den Einsatzdienst, Gebäudebetreiber und Planer der technischen Gebäudeausrüstung stellt dieses Fachbuch eine gute theoretische Grundlage für die Beschäftigung mit der Frage der Löschwasserversorgung insbesondere in Hochhäusern dar. Sie sollte genutzt werden, da Einsatzerfahrungen mit modernen Wandhydranten Anlagen in Hochhäusern bei Bränden kaum gesammelt werden können. Aufgrund der guten brandschutztechnischen Infrastruktur in Hochhäusern kommt es glücklicherweise in Deutschland nur selten in diesen Gebäuden zu größeren Bränden. Umso wichtiger ist die theoretische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen technischen Anlagenkonzepten und ihrer hydraulischen Leistungsfähigkeit, um Überraschungen bis hin zu Gefährdungen von Einsatzkräften bei Bränden zu vermeiden. Das Rüstzeug hierzu bietet das vorliegende Fachbuch.

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und ehemaliger Vorsitzender des AGBF
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Ministerialrat a. D. Gerd Gröger
Vorsitzender (bis 2011) der Fachkommission der staatlichen Bauaufsicht,
Projektgruppe Muster-Hochhaus-Richtlinie Deutschland

Für praktische Anwender, wie Ingenieure, Prüfer, Gutachter, Genehmigungsbehörden und im leitenden Dienst der Feuerwehr Tätige, werden in einem Leitfaden technische Anforderungen an die Hydranten-Löschwasserversorgung abgebildet, die wesentlich zur Erhöhung der Funktionssicherheit der Anlagen und zur Sicherheit der bedienenden Person beitragen. 
Anforderungen für Hydrantenanlagen zur Brandbekämpfung innerhalb eines Gebäudes werden mit Blick auf NFPA, FM Global, Europa-Normen, DIN-Standards und teilweise auf gesetzliche Regelungen international differenziert aufgeführt und einander gegenüberstellt. Eingeschlossen sind übliche Verfahren zur Druckreduzierung in Löschanlagen. Die Erkenntnisse zur technischen Anwendung der Löschwasserversorgung werden aus den fachübergreifenden Forschungsergebnissen unter Beteiligten von Universitäten, Behörden, leitenden Feuerwehren, Feuerwehrausbildungszentren, Berufsgenossenschaften und der Industrie in verständlicher Forma abgeleitet.

Ministerialrat a. D. Gerd Gröger
Vorsitzender (bis 2011) der Fachkommission der staatlichen Bauaufsicht,
Projektgruppe Muster-Hochhaus-Richtlinie Deutschland
Chemnitz, den 06.05.2014

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